Neukaledonien

 Und

 Pazifische Inseln

Zone



Acauraria subulata

Eine Reise nach Neukaledonien reicht aus, um sich in diese so einmalige Insel zu verlieben….
Die grenzenlose Verschiedenheit der Vegetation ist so groß, und die Pflanzen sind so verschieden von denjenigen, die man anderswo bewundern kann, daß man nach jeder Kurve der Straße sprachlos ist.

Während dieser Zeit hatte ich die große Chance, dieses Land mit der Hilfe eines jungen Studenten zu entdecken, der jetzt ein großer Forscher der Botanik (J.C. Pintaud) ist.

Diese so einzigartige Vegetation ist leider sehr unanpassungsfähig. Neukaledoniens Böden bestehen hauptsächlich aus zwei Substraten : Schiefer und basische Felsen, die an Nickel und Chrom sehr reich sind, aber arm an Stickstoff, Phosphor, Kohlenstoff und noch Potassium. Nur
diese Mineralien besitzen eine grundsätzliche Nährwert für das Wachstum der Pflanzen. Leider gibt es hier nichts davon, sondern nur ausgespalteter Granit…

Diese Pflanzen in Besitz zu nehmen ist auch ein Problem. Meine Sammlung der Araucaria stammt aus Ablegern Professors Ph. Morat, ehemaliger Direktor des Naturkundemusems, denn er hatte selber Samen mitgebracht. Die Anzahl der Arecaceae hat auch durch das unbeständige und unsichere Klima abgenommen (außerdem sorgen Wassermangel, zu hohe sommerliche Temperaturen, neben Ratten und andere Schädlingen). Nur die Kentiopsis oliviformis, Cyphophoenix elegans und natürlich die Chambeyronia macrocarpa haben es überlebt.

Die Pazifischen Inseln genießen eine so schöne und interessante Vegetation, dass auch sie unbedingt dargestellt werden müsste, und es verstand sich von selbst, sie mit der von Neukaledonien zu vereinigen.

Der „Niaouli“ (Melaleuca quinquenerva), eine ursprüngliche neukaledonische Pflanze, die sich in vielen Inseln des Pazifiks akklimatisiert hat, stellt eine gute Verbindung zwischen all diesen Ländern.

Fotogalerie

Araucaria nemorosa